Rostdehnungskompensation wassergekühlt

Genauere Kontrolle der Primärluftzuführung- und Verteilung =
Bessere Verbrennung und Rostbelagkühlung

Die Dehnungskompensation befindet sich im jeweiligen Seitenbereich des Rostes, ausgeführt als wassergekühlter Seitendehnkasten mit Federpaketen und im Kühlwassersystem eingebunden. Ansonsten hat der Betreiber weniger Kontrolle der Primärluftzuführung- und Verteilung ohne dies zu merken, da ein Großteil durch den Seitendehnungsschlitz -zwischen Roststab und Seitenwand- ungenutzt hinausblässt wo es nicht soll.

Durch die Spalte zwischen Rost und Seitenplatten wird die Verbrennungsluftverteilung nachteilig beeinflusst, da ein wesentlicher Teil am Brennstoff vorbei in den Feuerraum gelangt. Des Weiteren fehlt dieser Luftanteil für die Kühlung des Rostbelags.

Die Roststabkühlung hat großen Effekt auf die Standzeiten. Aufgrund der hohen Materialtemperatur der luftgekühlten Roststäbe, weisen diese ein verstärktes Dehnungsverhalten auf. Entsprechend der unterschiedlichen Dehnungsverläufe entlang des Rostes, hervorgerufen durch die thermischen Belastungsunterschiede, sollten die seitlichen Rostabschlüsse flexibel gestaltet sein.

Dieser Effekt ist bei wassergekühlten Rostbelägen geringer. Wassergekühlte Roststäbe verfügen, aufgrund der intensiven Kühlung und somit gleichförmigeren Materialtemperatur, über ein geringeres Ausdehnungsverhalten. Trotzdem sollte mit seitlicher Dehnungskompensation verfahren werden.